Wie es seit mehreren Jahren Brauch ist, veranstaltete die Provinz Essaouira, die für ihre lokalen Produkte und ihren Argan-Zicklein mit seinem ganz besonderen Geschmack und seinen Vorzügen bekannt ist, vom 30. November bis zum 2. Dezember 2012 die Ziegenmesse des Südens und der lokalen Produkte unter dem Motto „Caprin-arganier: Gleichgewicht und Aufwertung“.
Das diesjährige Programm ist reichhaltig und konzentriert sich im Wesentlichen auf die Thematik der Kennzeichnung des Argan-Zickleins, wobei der Schwerpunkt auf der Frage des ökologischen Gleichgewichts im Lichte der mit dem Arganbaum verbundenen Problematiken liegt.
Zu diesem Zweck veranstaltete die Landwirtschaftskammer am 29. November und 1. Dezember 2012 ein Seminar unter dem Motto „Beratung und landwirtschaftliche Aufwertung der Ziegenhaltung“ sowie „Kennzeichnung des Argan-Zickleins, ökologisches Gleichgewicht und Entwicklung des Arganbaums“.
In diesem Rahmen behandelten die Teilnehmer die beiden Schwerpunkte einerseits aus gesundheitlicher Sicht, indem sie die Ziegenpathologie und die tierärztliche Betreuung der Ziegenzucht ansprachen. Andererseits aus beruflicher Sicht, indem sie die Merkmale und die Führung der Ziegenzucht, die rationelle Fütterung bei Ziegen und die Rolle der Berufsorganisation für die Verbesserung der Ziegenrassen diskutierten. Der Plan Maroc Vert war in diesem Seminar stark vertreten, das die Strategie zur Entwicklung der Ziegenzucht in diesem Plan erörterte, dessen Projekt sich um das Argan-Zicklein von Essaouira dreht. Die Bewahrung des ökologischen Gleichgewichts ist unerlässlich in Bezug auf die Wechselwirkungen zwischen der Ziege und dem Arganbaum sowie die Auswirkungen der silvo-pastoralen Ziegenhaltung im Arganwald auf die Umwelt.
Das Programm der Ziegenmesse sah auch einen kulinarischen Wettbewerb auf Basis von Argan-Zickleinfleisch, eine Ausstellung von Ziegen und lokalen Produkten, einen Zuchtwettbewerb, einen runden Tisch über die Aufwertung und Vermarktung von Arganöl sowie eine Verkostung von Zickleinfleisch vor.
Lieferant / Quelle : Abdelali khallad, Libération