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Ein Sammelwerk über die Aspekte und Ursprünge der bildenden Kunst aus Essaouira: Gibt es eine Schule von Essaouira?

Das Sammelwerk mit dem Titel "Y a-t-il une école d'Essaouira?" (Gibt es eine Schule von Essaouira?), das die Aspekte und Ursprünge der bildenden Kunst aus Essaouira hervorhebt, wurde kürzlich in Paris vorgestellt. Dies geschah während einer Veranstaltung, die zeitgleich mit einer Ausstellung organisiert wurde, die noch bis zum 2. Juni läuft.

Das Werk über die Kunst aus Essaouira, das Beiträge von André Azoulay, Berater Seiner Majestät des Königs, von Mickaël Faure, Direktor der Alliance franco-marocaine in Essaouira, und von Jérôme Bloch, Direktor des Institut français in Marrakesch, enthält, beleuchtet die Gemälde und Werke einzigartiger und autodidaktischer Künstler wie Abdelaziz Baki, Ali Maimoun und Mohamed Tabal.

Das Buch hinterfragt die Relevanz, die künstlerische Strömung, deren Förderer Künstler sind, die nie an Kunstakademien studiert haben, aber großes Talent und einen bemerkenswerten kreativen Sinn bewiesen haben, gepaart mit einer unvergleichlichen Spontaneität im Ausdruck, als "Schule" zu bezeichnen. Oder handelt es sich um verstreute künstlerische Werke, die schwer einer bestimmten Schule zuzuordnen sind?

Den Autoren des Buches zufolge verweist der Inspirationsraum der drei Künstler auf ein "totales und fantastisches, phantasmagorisches Universum, bestehend aus Figuren, imaginären Kreaturen, halb menschlich, halb tierisch. Rätselhafte Kreaturen in Landschaften und Situationen, die nicht weniger rätselhaft sind, für Arbeiten, in denen sich alles vermischt: der Mensch, das Tier, die Pflanze, aber auch der Traum, das Delirium und die intimen Visionen des Künstlers, seien sie freudig oder erschreckend".

Es handelt sich um eine "Produktion, die dazu einlädt, loszulassen, um in eine Welt mit einer anderen und umfassenden, vielleicht mythischen Zeit einzutauchen. Ein Universum, in dem der Mensch nur ein Teil unter anderen dieses Raumes ist. Ein buntes und freies Universum, das man mit Vergnügen, Wollust, aber auch mit Zweifel, Schrecken oder Furcht betritt".

Dieses Sammelwerk vereint auch Catherine Conil, Sylvie Brignon und Abdelkader Mana.

Lieferant / Quelle : MAP, Libération

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